Wie es der Stadt Heilbronn gelungen ist, auf einer ehemaligen Industriebrache am Neckarufer eine moderne städtebauliche Entwicklung mit Grünflächen und Wasser- landschaften zu realisieren, davon wollten sich 35 Mitglieder des CDU Cultur Treffs (CCT) und der Senioren Union Stuttgart (SU) unter der Leitung von Karin Michalski am 9. Juli 2019 selbst ein Bild verschaffen.

Um das Ergebnis der ca. 2,5 stündigen, geführten Begehung vorwegzunehmen: Den Stadtplanern, Architekten und Organisatoren der BUGA ist Herausragendes und Richtungsweisendes gelungen, denn - unterstützt mit Landes- und Bundesmitteln - wurde
ein attraktives Stadtquartier am Neckarbogen errichtet, das neue Maßstäbe in der
Stadtentwicklung setzt. Eingebettet zwischen der Gartenlandschaft der BUGA und dem Neckarufer sind 23 neue Wohngebäude entstanden, darunter auch das mit 34 m höchste Holzhaus Deutschlands. Die von verschiedenen Architekten entworfenen und individuell gestalteten Gebäude sind jeweils um einen begrünten Innenhof gruppiert. Dabei stand die urbane Vision eines
generationsübergreifenden Lebens in einem bunten Quartier im Vordergrund.
So findet man barrierefreie, altersgerechte Wohneinheiten aber auch solche für behinderte
Bewohner und für alleinerziehende Mütter, für deren Kinder im Erdgeschoß des Hauses eine
Kita mit großem Spielplatz eingerichtet wurde. Selbstverständlich haben auch gastronomische Betriebe ihren Platz in diesem Quartier. Darunter befindet sich auch ein Cafe´, welches mit Behinderten der Stiftung Lichtenstern betrieben wird. Nach der kompetenten Führung durch die BUGA hatte die Teilnehmer die Möglichkeit das ausgedehnte Gelände mit seinen gartenbaulichen Attraktionen individuell zu erleben, bevor es dann gemeinsam mit einem Neckarausflugsschiff zurück zum Busparklatz ging. Die Rückfahrt nach Stuttgart wurde noch von einem Zwischenstopp auf Burg Stettenfels unterbrochen. Bei schönem Sommerwetter und herrlichem Ausblick fand die Veranstaltung im dortigen Biergarten einen geselligen Ausklang.

Das Fazit des Tages: Heilbronn ist in Bewegung. Wie diese Dynamik umgesetzt wird, könnte
einst auch beispielgebend und richtungsweisend für Stuttgarts Neckarufer sein.

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