Weindorf und Volksfest abgesagt, keine Einnahmen, keine Perspektive: Während in Handel, Gastronomie und den meisten wirtschaftlichen Bereichen - häufig zwar in reduzierter Form - Geschäftstätigkeit mittlerweile wieder möglich ist, können Schausteller angesichts der vollständigen Absage aller für sie relevanten Veranstaltungen seit Monaten keine Einnahmen erzielen. "Die CDU Stuttgart will, dass sich die Stadtverwaltung zeitnah dieses Problems annimmt und Möglichkeiten eröffnet, die geeignet sind, zumindest eine gewisse Abhilfe zu schaffen", sagt Kreisvorsitzender Dr. Stefan Kaufmann MdB, "dabei ist Eile geboten, denn etliche Betriebe werden sich angesichts des Ausbleibens jeglicher Einnahmen nicht mehr lange über Wasser halten können." Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Regionalrat Roland Schmid schlägt vor: "Eine Möglichkeit ist, dass Schausteller auf frequentierten Plätzen in der Stadt jeweils einzeln ihre Buden oder Fahrbetriebe aufbauen können. Wieso nicht ein Kettenkarussell beispielsweise auf dem Schlossplatz oder einige Verzehrbuden auf dem Marktplatz?" Die Stadt solle hier zeitnah ein Konzept erarbeiten und sich gegebenenfalls mit dem Land abstimmen, sofern es um Plätze in Besitz des Landes geht. "Die Stuttgarter Schausteller sind in Nöten. Es ist im Interesse aller, dass die Geschäfte überleben. Deshalb muss die Stadtverwaltung jetzt schnell handeln, wie es in anderen Städten, unter anderem München und Bremen ja auch möglich ist", so Schmid abschließend.

PM-Schausteller-050820.pdf

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