Die CDU Stuttgart bedauert die Pläne der Trump-Administration, EUCOM aus Stuttgart und Deutschland wegzuverlegen, zutiefst. „Ich glaube nicht, dass hier bereits das letzte Wort gesprochen ist“, kommentiert Kreisvorsitzender Dr. Stefan Kaufmann die Ankündigung, „noch hoffen wir, dass der US-Kongress oder eine mögliche neue US-Administration nach der Wahl im November dieses Vorhaben abwehren. Die Stuttgarter Stadtverwaltung habe unter den Oberbürgermeistern Rommel und Schuster stets sehr enge Verbindung zu den hier stationierten US-Streitkräften gepflegt; es gibt zahlreiche gemeinsame Verbindungen und ehrenamtliche Initiativen, bei denen Deutsche und US-Bürger sich gemeinsam für die verschiedensten Belange einsetzen. „Diese Freundschaft und engen Beziehungen werden fortbestehen, auch wenn sich die Vorzeichen ändern werden“, so Kaufmann weiter.

Trotz der Hoffnung, dass der Abzug nicht eintreten möge, müsse die Stadt eine mögliche Zukunft ohne die US-Streitkräfte ins Auge fassen und entsprechende Pläne erarbeiten. „Stuttgart braucht eine Perspektive. Vor dieser Aufgabe darf OB Kuhn jetzt nicht kneifen.“
PM-200720-US-Army.pdf

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