„Auf den Backnanger Oberbürgermeister entfielen 100 Prozent der Stimmen; Mitbewerber Ulrich Raisch bekam keine Stimme. Ich will mit ganzem Herzen und mit großer Begeisterung neuer Stuttgarter OB werden, weil ich diese Stadt kenne und liebe und weil ich möchte, dass sie wieder mehr leuchtet in der Region, in Deutschland und in Europa“, sagt Dr. Frank Nopper, „ich bin in Stuttgart geboren und aufgewachsen. „Stuttgart kennen und Stuttgart können“ - dafür stehe ich. Ich kenne und liebe diese Stadt und ich möchte, dass sie wieder mehr leuchtet in der Region, in Deutschland und in Europa. Gemeinsam werden wir das stolze Stuttgarter Rössle nicht nur auf Trab, sondern sogar auf Galopp-Geschwindigkeit bringen. Stuttgart hat es verdient der leuchtende Stern des Südens zu sein. Es muss wieder richtig Freude machen, Stuttgarter zu sein und in Stuttgart zu leben.“
Die Corona-Krise zeige, wie wichtig Mitmenschlichkeit und Solidarität für unser Zusammenleben seien, betonte Nopper in seiner Vorstellung. Derzeit überschatte die Sorge um die Gesundheit der Menschen noch alles andere, aber es dürfe langfristig keinen Stillstand geben. Wenn die bestehende Krise vorbei ist, müsse es einen „neuen Aufbruch für die Wirtschaft in der ganzen Stadt“ geben und neuen Impulsen Flügel zu verleihen. „Stuttgart soll wieder leuchten“.
Nopper bezeichnete sich als „Stuttgarter vom Scheitel bis zur Sohle“. Er verwies auf seine 18-jährige Erfahrung als OB und mehrere erfolgreiche Wahlkämpfe. Als Oberbürgermeister müsse man ein „Meister des Kompromisses“ sein. Sein Ziel sei, die Entscheidungen stets in einem möglichst breiten Konsens zu treffen. Er wolle „Versöhner und Brückenbauer“ sein. Unter dem Motto „Wir sind Stuttgart“ gehe es ihm um alle, die in Stuttgart leben.
Als Schwerpunkte nannte Nopper die Förderung von Wirtschaft und Arbeitsplätzen nach der Krise. Er sprach sich darüber hinaus für deutlich mehr Wohnungsbau, für den Ausbau des ÖPNV durch dichtere Taktung und neue Strecken, für die Filderauffahrt und den Ausbau der Nord-Süd-Straße und für deutliche Verbesserung im Radverkehr mittels mehr und besserer Radverbindungen und dem Ausbau der Abstellmöglichkeiten aus.

Da aufgrund der aktuellen Situation die Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung nicht möglich war, hat die CDU Stuttgart eine Kandidatenvorstellung als Live-Stream im Internet organisiert, die alle CDU-Mitglieder verfolgen konnten. Über diese Möglichkeit waren sie im Vorfeld schriftlich informiert worden. Sowohl vor als auch während der Kandidatenvorstellung konnten Fragen eingereicht werden – eine Möglichkeit, von der die Mitglieder auch eifrig Gebrauch machten.

Sobald die Umstände es zulassen, wird die CDU Stuttgart den Wahlkampf im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung eröffnen.

PM-Nopper-nominiert-060420.pdf

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