Die CDU Stuttgart lehnt die von OB Kuhn geäußerten Pläne, die Stuttgarter Innenstadt bis spätestens 2030 autofrei zu machen, ab. „Selbstverständlich wollen wir jeglichen Verkehr, der nicht durch die Innenstadt fahren muss, auch nicht dort haben“, so Kreisvorsitzender Dr. Stefan Kaufmann MdB.

„und selbstverständlich wollen wir, dass der ÖPNV weiter verbessert und ausgebaut wird.“ Wer aber wirklich etwas erreichen wolle, der müsse erst die Voraussetzungen dafür schaffen. Das gehe nicht mit der Brechstange. Und es gehe nicht ohne innovative Lösungen und Konzepte einer vernetzten Mobilität. „Wir werden die Innenstadt zudem nur dann vom Durchgangsverkehr befreien können, wenn wir endlich die notwendige Umfahrung Stuttgarts mit Nord-Ost-Ring und Filderauffahrt auf den Weg bringen. Zu alldem verliert OB Kuhn einmal mehr kein Wort. Stuttgart ist nicht Tübingen. Das hat Herr Kuhn bis heute nicht begriffen.“
Eine vollständige Sperrung der Stuttgarter Innenstadt bedeute vor allem, dass Handel und Tourismus massiv behindert und teilweise unmöglich gemacht werden. Darüber hinaus bedeute der Feldzug, den die Grünen und mit ihnen OB Kuhn gegen das Automobil unternehmen, den Automobilstandort Stuttgart als einen der führenden der Welt weiter zu schwächen, gibt stellvertretender Kreisvorsitzender Benjamin Völkel zu bedenken: „So oder so werden weltweit auch 2030 rund 70 Millionen Autos pro Jahr gebaut werden. Die Frage ist nur, ob die Stuttgarterinnen und Stuttgarter noch wirtschaftlich davon profitieren, indem wir für Millionen dieser Automobile die Antriebe der Zukunft beisteuern. Oder ob die Automobilindustrie in Stuttgart bis dahin lahmgelegt wurde und abgewandert ist.“
PM-autofreie-Innenstadt

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