Die CDU Stuttgart kritisiert den im Zusammenhang mit dem „Wettbewerbsverfahren Neuer Stadtraum B14“ gefassten Beschluss des Gemeinderats der Landeshauptstadt, die B 14 in der Stuttgarter City quasi zu halbieren.

„Es ist nicht nachvollziehbar, wenn die öko-linke Mehrheit im Stuttgarter Rathaus mit OB Kuhn an der Spitze alles unternimmt, den Bau von Filderauffahrt und Nordostring zu verhindern und zugleich den vorhandenen Straßenraum um die Hälfe reduziert“, sagt Kreisvorsitzender Dr. Stefan Kaufmann MdB. Wer den Durchgangsverkehr aus der Stadt verbannen wolle, müsse bereit sein, eine Umfahrung von Stuttgart zu ermöglichen. Der mangels Alternativen durch die Stadt fahrende Durchgangsverkehr löse sich schließlich nicht einfach in Luft auf.
„Eine Halbierung der B 14 durch Stuttgart widerspricht dem Regionalverkehrsplan“, betont der Stuttgarter Regionalrat und stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Roland Schmid. „Die Folge wäre eine massive Verkehrsverlagerung in die Randzonen und ein nicht mehr zu beherrschendes Verkehrschaos in der Innenstadt“, so Schmid, „wer den Verkehr durch die Stuttgarter Innenstadt deutlich reduzieren will, braucht Alternativen.“ Solange es diese nicht gebe, bleibe diese Hauptverkehrsstraße unverzichtbar.
Mit wenigen Ausnahmen fahre schließlich niemand nur aus Spaß an der Freude durch die Stadt, so Kaufmann. „Dieser Beschluss bedeutet keine Verkehrswende, sondern einen mit der Holzhammermethode verursachten Dauerstau mit unübersehbaren Folgen“, so der CDU-Kreisvorsitzende abschließend.
PM-Halbierung-B14

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