Die CDU Stuttgart fordert das sofortige Ende der örtlichen Feinstaubalarme. „Der von OB Kuhn eingeführte Feinstaubalarm verbessert nicht die Stuttgarter Luft.

Er verschlechtert aber massiv das Image unserer Stadt. Nachdem überdies der Anlass für die Alarme weggefallen ist, fordern wir den sofortigen Verzicht auf die wirkungslosen Feinstaubalarme“, sagt der CDU Kreisvorsitzende Dr. Stefan Kaufmann. Dies habe der CDU-Kreisvorstand bei seiner letzten Sitzung einmütig beschlossen.OB Kuhn müsse endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Feinstaubgrenzwerte weder 2018 gerissen wurden noch 2019 überschritten sein werden, ergänzte der stellvertretende Kreisvorsitzende Roland Schmid. Mit dem Ausrufen von Feinstaubalarmen werde mittlerweile niemand mehr erreicht, der Appell sei verzichtbar.

Nach Auffassung der Stuttgarter Christdemokraten ist es allemal besser, mittels konkreten Handelns zu einer Verbesserung der Luftqualität beizutragen. Deswegen hat die CDU-Gemeinderatsfraktion den Anstoß dafür gegeben, dass Straßennassreinigung und Filteranlagen eingerichtet wurden und eine Verflüssigung des Verkehrs angestrebt wird. Wirksame Beiträge zur Luftqualität seien letztendlich nur mit Reduzierung von unnötigem Durchgangsverkehr mittels einer leistungsfähigen Umfahrung der Stadt und mit dem weiterem Ausbau und besserer Qualität des ÖPNV zu erreichen.
In diesem Zusammenhang unterstreicht die CDU Stuttgart die Dringlichkeit der Filderauffahrt und
des Nord-Ost-Rings. „Nur mit diesen Maßnahmen ist eine spürbare Verkehrsreduzierung in der
Kernstadt möglich“, so Kaufmann. „Beide Maßnahmen müssen schnell auf den Weg gebracht
werden“.

PM-181219-EndeFeinstaubalarme.pdf

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