


Stadrätin Dr. med. Ilse Unold MdL
Herzlich willkommen
bei der Senioren Union
Die Senioren Union ist eine Vereinigung der CDU Deutschlands, aber sie nimmt auch Mitglieder auf, die nicht zur CDU gehören.
Die Senioren Union tritt für die Interessen der Älteren in allen Lebens- und Politikbereichen ebenso ein wie für ein positives Miteinander der Generationen.
Breit gestreute Interessen unserer Mitglieder führen uns einmal monatlich zu unserem Vortragstreffen zusammen, wo Referenten über die unterschiedlichsten
Themen informieren. Wir befassen uns dabei nicht nur mit politischen und gesellschaftlichen Fragen, auch kulturelle und wissenschaftliche Themen stehen auf der Agenda.
Um auch dem Bedürfnis vieler Mitglieder nach Geselligkeit Rechnung zu tragen, treffen wir uns außerdem jeden Monat zu einem Stammtisch.
Schauen Sie doch einfach in unseren Terminkalender und kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie.
Dr. Ilse Unold
Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordnete
Senioren Union der CDU Deutschlands www.seniorenunion.cdu.de
Senioren Union Baden-Württemberg www.cdu-seniorenunion-bw.de
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-
Organisationen e.V.(BAGSO) www.bagso.de
Michael Föll mit den Vorstandsmitgliedern Gisela Vögl, Wolfgang Krauth, Prof. Dr. Dorit Loos, Roland Unold und Ernst-Georg Bungs
Das Monatstreffen am 17. Mai war besonders bemerkenswert, denn zu Besuch war Finanzbürgermeister und CDU-Kreisvositzender Michael Föll mit dem Thema "Stuttgart und die globale Finanzkrise". Nach seinen Ausführungen über die Wirtschafts-, Finanz- und Währungskrise, ging Michael Föll auf die Auswirkungen für Stuttgart ein. So sind bei einem jährlichen Haushaltsvolumen von 2.5 Milliarden 600 Millionen Steuerausfälle im Doppelhaushalt 2010/2011 zu verkraften. Künftig muß es darum gehen, Einsparungen im städtischen Haushalt vorzunehmen und die notwendigerweise aufgenommene Neuverschuldung wieder abzubauen. Anschließend kam es bei der gut besuchten Veranstaltung zu einer regen Aussprache.
Bilder: Wolfgang Stüzer mit Vorstandsmitgliedern und Besucher der Veranstaltung
Das Thema von Wolfgang Stützer, Referent der Konrad-Adenauer-Stiftung, war „Europa nach dem Lissabonner Vertrag". Nach anfänglich nachdenklichen Überlegungen, wie es denn mit den gemeinsamen Werten und der Solidarität in der Gemeinschaft aussieht, kam Herr Stützer zu Fragen der Beurteilungskriterien. Was sind europäische Anliegen? Sind diese national oder auf europäische Ebene zu lösen? Oder es besteht keine Zuständigkeit, doch die europäische Kommission möchte sie regeln. In klaren Worten stellte Wolfgang Stützer seine Überlegungen vor und bezeichnete sich selber als überzeugten Europäer.
1. Bild: Wolfgang Krauth bedankte sich bei Frau Dr. Matschke mit einem Blumenstrauß 2. Bild von links: Ernst-Georg Bungs, Dr. Ursula Matschke, Prof. Dr. Dorit Loos, Gisela Vögl, Wolfgan Krauth
"Gewalt in der häuslichen Pflege" ist ein Thema, mit dem sich die Stabstelle für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männer der Stadt Stuttgart beschäftigt. Die Ärztin Dr. Ursula Matschke berichtete hierüber im Monatstreffen am 15. März 2010. Insbesonder Frauen sind neben ihrem Beruf bei der häuslichen Pflege oft überfordert, und dies entlädt sich in der häuslichen Umgebung manchmal durch pysische, psychische oder gar körperliche Gewalt. Auch die "Missachtung der Würde" führte nach einer Umfrage bei zu pflegenden Menschen zu Beanstandungen. Im sozialen Umfeld der zu Pflegenden sollte bewußt darauf geachtet werden, dass derartige Mängel wahrgenommen und abgeholfen werden.
Achim Lauer eingerahmt von den Vorstandsmitgliedern (von links) Gerhard Bötcher und Wolfgang Krauth
Brüssel, Flandern - Schauplätze europäischer Kriege und Kulturen
Brüssel und Flandern, ein Schauplatz europäischer vitaler Geschichte, ist heute das Ziel vieler Reisen, insbesondere nach Brüssel, das zu Recht die Hauptstadt Europas genannt wird. Beim monatlichen Treffen der Senioren Union am 22. Februar erzählte uns Achim Lauer, Leiter der Stabstelle „Kulturvermittlung und Sonderaufgaben" im Kulturamt der Stadt Stuttgart, an Hand seiner Dias die historische Entwicklung dieser reichen Kulturlandschaft. Belgien als Staat im Jahre 1830/31 gegründet, geht vom Namen her zurück auf die römische Provinz „Belgica", in der damals die keltisch-germanischen Belgen siedelten. Machtansprüche und Kriege wechselten in den Jahrhunderten. Vor allem die Normannen, die Herzöge von Brabant und die Herzöge von Burgund prägten diesen historisch-niederländischen Raum. Als 1477 der Habsburger Maximilian von Österreich durch Heirat mit der Erbin Maria von Burgund Flandern in Besitz nahm, fand er eine blühende Landschaft vor. Insbesondere durch die Tuchindustrie und durch regen Handel mit südlichen und nördlichen Ländern reich geworden, traf er auf ein selbstbewusstes Bürgertum, insbesondere in den Städten Brüssel, Brügge, Gent oder Leuven. Zeugen dieser Periode sind noch heute die zu bewundernden stattlichen Kirchen, Rathäuser und schöne Bürgerhäuser. Vor dem bewegten politischen Hintergrund erreicht die bildende Kunst die höchste Blüte. Im Sakralbau hält sich der gotische Stil; im Profanbau setzt sich ab Ende das 15. JH die italienische Renaissance durch. Doch die kriegerischen Auseinandersetzungen gingen weiter und das heutige Belgien und Luxemburg wurden zum Schlachtfeld Europas. Befreiungsbestrebungen der Niederländer, die Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und Österreich, der spanische Erbfolgekrieg, Besetzung durch Napoleon und schließlich die Schlacht von Waterloo in der Nähe von Brüssel hinterließen deutliche Spuren. Mit der Revolution in Brüssel von 1830/31 wurde Belgien ein neutrales Königreich unter Leopold von Sachsen-Coburg-Gotha. Gestützt auf die Einnahmen aus der königlichen Privatkolonie Belgisch Kongo setzte im 19. JH eine Hochblüte und städtische Expansion Brüssels ein. Anschaulich schilderte uns Achim Lauer die gesellschaftliche Entwicklung Belgiens bzw. Flanderns im Rahmen seines Lichtbildervortrags.
Bild links oben: Wolfgang Krauth bedankt sich bei Herrn Tattermusch für den Vortrag. Bild links unten: Wolfgang Krauth, Walter Tattermusch, Ernst-Georg Bungs
Was Stuttgart alles für seine Senioren tut.
Sind wir eine alternde Gesellschaft? Immerhin sind 25 % der Stuttgarter Bürger, etwa 100.000 Menschen älter als 65 Jahre und gar 44.000 sind in der Altersstufe zwischen 75 und 80 Jahren. Auch gibt es eine immer größere Zahl von Hochbetagten. Im Vortrag beim Monatstreffen der SeniorenUnion wies Walter Tattermusch, Leiter des Sozialamts der Landeshauptstadt Stuttgart, darauf hin, dass die Stadt sich mehr auf die demographische Entwicklung einstellen muss. So stellt das Sozialamt zurzeit einen Hilfsplan auf, der die Aussichten für den Zeitraum 2011 bis 2015 untersucht. Die Vorstellungen und Ansprüche Älterer ändern sich, zudem gibt es immer mehr ältere Migranten. Hinzu kommt, dass oft ältere Menschen am Wohnort keine Angehörigen mehr haben (Preis der Mobilität). Ein wichtiges Gremium unserer Stadt ist der StadtSeniorenRat, der auch einen ständigen Sitz im Sozialausschuss hat. Dieser vertritt generell die ältere Generation der Stadt. Herr Tattermusch sprach folgende Arbeitsschwerpunkte (in der Januar-Ausgabe CDU intern gesondert ausgeführt) für die Seniorenarbeit an:
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In der Regel findet jeden ersten Montag im Monat zwischen 15 und 17 Uhr der Senioren Stammtisch im Cafe Schlossblick, Ecke Königs-/Bolzstr., Haltestelle Schlossplatz statt. Die Teilnehmer lernen sich kennen, und man kommt in ungezwungener Weise ins Gespräch. Die nächsten Stammtische sind am 05.10., 02.11. und 07.12.2009 (siehe auch CDU-Veranstaltungskalender).
Der Vorstand in folgender Zusammensetzung:
Dr. Ilse Unold, Vorsitzende, ilse.unold@web.de
Im Degen 74 70327 Stuttgart
| Ernst-Georg Bungs | Ehrenvorsitzender |
| Wolfgang Krauth | Stv. Vorsitzender |
| Prof. Dr. Dorit Loos | Stv. Vorsitzende |
| Gerhard Bötcher | Schriftführer |
| Gisela Vögl | Kassiererin |
| Fritz Currle | Beirat |
| Rolf Göbel | Beirat |
| Christian Kaufmann | Beirat |
| Dr. Monika Ostheider | Beirat |
| Ilse Schneller | Beirat |
| Ingrid Strasser | Beirat |
| Roland Unold | Beirat |
| Else Weiland | Beirat |
| Kriemhilde Wittig | Beirat |
| Werner Kraus | Beirat (kooptiert) |
| Hans-Joachim Zieger | Beirat (kooptiert) |

Die 1988 gegründete Senioren Union hat rund 67.000 Mitglieder. Sie ist offen auch für Nicht-Parteimitglieder. Die Senioren Union vertritt die Interessen der älteren Generation in unserer Partei und unserem Volk. Ziele und Aufgaben der Senioren-Union reichen weit über die Seniorenpolitik hinaus und durchdringen alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Auftrag und Zukunftsvision der Senioren Union sind der Austausch von Erfahrungen im Generationendialog und die Vermittlung von Werten.
Parallel zur wachsenden Bedeutung der Zierlgruppe Senioren haben die Senioren Erfahrung und den Willen, sich politisches Gehör zu verschaffen und mitzugestalten. Mitglied kann jeder werden, der das 60. Lebensjahr erreicht hat oder im gesetzlichen Vorruhestand ist.
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