



Der 1948 gegründeten Frauen Union (FU) gehören alle weiblichen Mitglieder der CDU an. Sie vertritt die sich insbesondere aus den Lebensbereichen der Frauen ergebenden politischen Anliegen in der CDU und gegenüber politischen Entscheidungsgremien. Ihr Ziel ist, die Frauen zu aktiver Mitarbeit in der Partei zu motivieren, die berechtigten Ansprüche der Frauen auf angemessene Vertretung in den Organen der Partei und den Parlamenten durchzusetzen und die Arbeit der Frauen in den Landes-, Bezirks- und Kreisverbänden zu unterstützen. Darüber hinaus wirkt die Frauen-Union auf die europäische und internationale Zusammenarbeit der Frauen hin und engagiert sich in der politischen Bildung von Frauen. Presseorgan der Frauen Union ist die Zeitschrift Frau & Politik.
Der Vorstand der Frauen Union Stuttgart
Vorsitzende:
Dr. Donate Kluxen-Pyta
c/o CDU-Kreisverband Stuttgart
Theodor-Heuss-Str. 34
70174 Stuttgart
Telefon
0711 / 23 87 30
E-Mail
info@cdu-stuttgart.de
Stellvertreterinnen:
Eva-Maria Kaufmann
Iris Ripsam
Susanne Wetterich
Schriftführerin:
Gudrun Rothfuß
Pressesprecherin:
Susanne Wetterich
E-Mail
info@susanne-wetterich.de
Schatzmeisterin:
Gabriele Kauss-Brockmann
Beisitzerinnen:
Sabrina Aschbacher
Dörthe Diers
Bianka Durst
Sabine Mezger
Nicole Porsch
Dr. Petra Püchner
Dr. Friderike Rahne
Bärbel Schrode-Schneider
Christine Wolff
Sigrid Zaiss
Ehrenvorsitzende:
Christine Arlt-Palmer
Ingrid Ritter
Für eine kindgerechte und familienfreundliche Stadt
Unser Ziel ist es, Verhältnisse zu schaffen, die den vielfältigen Lebensumständen von Familien und Alleinerziehenden mit Kindern entsprechen. Familien brauchen ausreichend Wohnungen und Wohneigentum in der Stadt. Kinder und Jugendliche sollen Frei- und Bewegungsräume haben und sich angstfrei in der Großstadt bewegen können.
Für die Stärkung von Bildung und Betreuung
Der Initiative der CDU ist es zu verdanken, dass die Kinderbetreuung in der Stadt massiv ausgebaut wird und die Betreuungsstätten zu Bildungseinrichtungen weiterentwickelt werden. Wir wollen bis Ende 2012 erreichen, dass für jedes Kind binnen drei Monaten ein dem Elternwunsch entsprechendes Betreuungsangebot garantiert wird. Dazu gehören auch verlässliche Schulzeiten und eine zuverlässige Betreuung außerhalb des Unterrichts.
Für mehr Mitwirkung von Frauen
Wir setzen uns dafür ein, dass Frauen und Männer gleiche Chancen zur Entfaltung in Beruf, Familie und Politik haben. Wir wollen, dass Frauen auf allen Ebenen mitgestalten und ihre Erfahrungen gleichberechtigt in den Entscheidungsprozessen geltend machen. Nur mit vielen Frauen in den politisch verantwortlichen Gremien werden sich ihre Interessen und Perspektiven dort auch wiederfinden.
Für bessere Berufschancen
Arbeit ist der beste Schutz vor Armut. Unser Ziel ist es, dass jede arbeitswillige Frau einen Arbeitsplatz findet. Wir machen uns dafür stark, dass die Wirtschaft mit flexiblen Arbeitszeitmodellen Frauen die Chance bietet, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Der Wiedereinstieg nach der Elternzeit darf nicht zum Verlust von Aufstiegs- und Entwicklungschancen führen.
Für eine gesicherte Zukunft von Seniorinnen
Stadtplanung und -entwicklung müssen die Bedürfnisse älterer Frauen berücksichtigen. Wir setzen uns für einen altersgerechten Wohnungsbau sowie für Begegnungsstätten und Einrichtungen ein, die generationsübergreifend angelegt sind. Wir sind für den Ausbau von Pflege- und Betreuungsangeboten, die einen Lebensabend in Würde gewährleisten.
Für eine lebendige Region
Wir machen uns für eine lebendige Region stark, in der die Interessen von Familien berücksichtigt werden. Eine moderne Verkehrsplanung muss im Einklang mit dem Schutz der Umwelt stehen. Wir fordern daher Ausbau und Modernisierung des ÖPNV sowie Umgehungsstraßen, die Wohngebiete entlasten. Wir setzen uns für eine Regionalplanung ein, die Flächen schont und eine wohnortnahe Versorgung gewährleistet, sowie für das Vorhaben eines zusammenhängenden Landschaftsparks in der Region. Eine starke und vernetzte Wirtschaftsförderung muss den Wirtschaftsstandort einheitlich nach außen vertreten.
Bei der Hauptversammlung der Frauen Union Stuttgart am Dienstag, den 11. Mai 2010 wurde die Vorsitzende Dr. Donate Kluxen-Pyta einstimmig in ihrem Amt bestätigt.
Eingangs der Versammlung legte Kluxen-Pyta, die das Amt 2008 von Christine Arlt-Palmer übernommen hat, Rechenschaft über die Arbeit der Frauen Union in den letzten zwei Jahren ab. 30 Prozent der CDU-Mitglieder in Stuttgart sind weiblich und damit automatisch in der Frauen Union. Nicht nur in Bezug auf den Mitgliederanteil, sondern auch auf den Kreisvorstand und die Wahllisten der vergangenen Wahlen seien die weiblichen Mitglieder gut vertreten, bei den Bundestagsabgeordneten in Person von Karin Maag und den amtierenden Landtagsabgeordneten mit Andrea Krueger und Ilse Unold mit jeweils 50 Prozent und im Regionalparlament mit 40 Prozent. Auch bei der kommenden Landtagswahl sind mit Andrea Krueger MdL und Christine Arlt-Palmer die Hälfte der CDU-Kandidaten weiblich.
In der Gemeinderatsfraktion machen Frauen immerhin 30 Prozent aus, „das war schon einmal besser, ist aber gemessen an anderen Gemeinden im Land immer noch gut." Dennoch gebe es auch Schwachpunkte. Besonders bemängelte die Vorsitzende, dass in den CDU-Fraktionen mehrerer Bezirksbeiräte überhaupt keine Frau vertreten sei.
Dies zu ändern, vor allem aber nicht müde zu werden, frauenpolitische Akzente zu setzen, ist der neue Vorstand der Frauen Union fest entschlossen. Hier gibt es weiterhin viel zu tun, sei es in der Frage der Chancengleichheit, der Kinderbetreuung oder auch der älter werdenden Gesellschaft. „Je länger ich mich damit beschäftige, desto mehr fällt mir auf, wie viel noch zu tun ist", sagte Kluxen-Pyta dazu.
Zu stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Hauptversammlung Eva Maria Kaufmann, Iris Ripsam und Susanne Wetterich,, Schriftführerin ist weiterhin Gudrun Rothfuß, Schatzmeisterin Gabriele Kauss-Brockmann und Pressereferentin Susanne Wetterich.
Zu Beisitzerinnen wurden Sabrina Aschbacher, Dörthe Diers, Bianka Durst, Sabine Mezger, Nicole Porsch, Dr. Petra Püchner, Dr. Friderike Rahne, Bärbel Schrode-Schneider, Christine Wolff und Sigrid Zaiss gewählt.
Die bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Karin Maag und Beate Bulle-Schmid sowie Beisitzerin Anette Braun kandidierten nicht mehr. Donate Kluxen-Pyta dankte ihnen im Namen aller Mitglieder sehr herzlich für die Mitwirkung in den vergangenen Jahren.
Bundestagsabgeordnete Karin Maag, die souverän die Wahlen leitete, gab im Anschluss einen spannenden Bericht aus Berlin. Gerade von der Sondersitzung des Bundestags zur Bürgschaft für Griechenland zurück, informierte sie über die aktuelle Finanzpolitik und die Diskussionen in der Bundestagsfraktion.